TuS Sundern 1886 - Fußball

Team News

U11 berichtet

08.06.2017

Die Mannschaftsfahrt der U11 über Pfingsten wird allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

4 Tage und 3 Nächte verbrachten 12 Spieler, 3 Trainer, 6 Väter und ein Geschwisterkind beim 3. SprockiCup in Sprockhövel.


Am Freitag machte man sich auf den Weg. Nach der Eröffnungsfeier wurden alle Mannschaften die dort übernachten auf zwei Turnhallen aufgeteilt. Danach ging es direkt nach Haßlingen zur Turnhalle um das Lager für die nächsten Tage zu beziehen. Pizza wurde geholt, damit die hungrigen Mäuler gestopft werden konnten. Überraschend früh fielen die Jungs auf die Matratzen. Ein gutes Omen für den folgenden Tag?!

Am Samstag gab es nach der Fahrt zum Turnierplatz in Hiddinghausen Vorort erstmal Frühstück. Und dann ging es auch schon in den sportlichen Wettkampf.
24 Mannschaften in 5 Gruppen sollten sich in der Vorrunde sortieren. Unsere Jungs waren sofort auf der Höhe und ließen keinen Zweifel daran, dass man als Gruppensieger in die Zwischenrunde ziehen wollte. So schlug man den SW Breckerfeld mit 6:0, den BSV Roxel mit 2:1, den TuS Stuttgart mit 2:0 und den SC Obersprockhövel mit 1:0.
Danach wurden alle 24 auf Grund ihrer Platzierung in 5 neue Gruppen aufgeteilt. Als einer von 2 Gruppensieger warteten noch 3 Gruppenzweite in unserer Gruppe auf uns. Das erste Spiel gegen TSV Marl-Hüls endete 1:1 und hinterließ eine leichte schlechte Laune. Denn das Gegentor war nicht nur unverdient, sondern auch noch unnötig gewesen. Ein Fehler, ein Gegentor.
Nach dem Abendessen am Platz, ging es frisch geduscht zur Sprockiparty in Haßlinghausen. Bei Musik, Hüpfburg, Bratwurst und Bier klang der Abend aus, ehe es zurück in die Turnhalle ging, wo die Mannschaft das Champions League Finale zusammen schaute.

Sonntag nach dem Frühstück ging es weiter. Obwohl noch einige Mütter und Väter unserer Jungs zum anfeuern kamen, ging es nicht gut los. Ein Unentschieden gegen die Spielvereinigung Steele wäre verdient und gerecht gewesen. Doch man leistete sich wieder einen Fehler und verlor 0:1.
Doch die Kids waren "on fire". Nach der tollen Vorrunde wollte man trotzdem die Chance aufs Halbfinale wahren. Siege mussten her! Und der erste kam. Und wie! Im dritten Spiel schlug man den Gastgeber und späteren Turnierzweiten SV Sprockhövel nach einem bärenstarken Spiel mit 1:0. Wow! Was für eine Leistung gegen die bis dahin optisch stärkste und ungeschlage Mannschaft des Turniers.
Doch es war schnell klar, das reicht nicht. Ein weiterer Sieg gegen den TuS Stockum (Witten) muss her, ansonsten wäre nur noch Gruppenplatz 3 möglich und somit keine Chance mehr auf den Pokal. Und es ging leider schlecht los. 0:2 nach gerade mal 5 Minuten. Ai ai ai. Doch unsere Jungs bissen auf die Zähne. Und auf den Anschlusstreffer folgte glatt das 2:2. Der Gegner völlig schockiert und verunsichert. Die Messe ist noch nicht gelesen! Doch leider landete ein Gewaltschuss kurz vorm Abpfiff nur am Pfosten. Das wäre es gewesen. 
Etwas geknickt aber dennoch stolz kamen Trainer und Spieler vom Platz.

Die dann folgenden Spiele im die Platzierungen wurden zur Nebensache. Man verlor beide Spiele und wurde am Ende 8. von 24. Das kann sich sehen lassen! Am Montag im Finale des Turniers schlug der TuS Stockum die SV Sprockhövel mit 3:2. Was hier wohl möglich gewesen wäre?

Auch wenn man sich ohne etwas handfestes verabschiedet hat, so hat der TuS Sundern hier ganz sicher Eindruck hinterlassen. Nicht nur durch die unglaublichen Spiele gegen die beiden späteren Finalisten Sprockhövel und Stockum, sondern auch durch die gute Laune, das laute Lachen neben lauter Musik und der tollen Unterstützung der Eltern während der Spiele.

Am Abend in der Turnhalle war es Zeit, ein Resümee zu ziehen. Und Trainer und mitgefahrene Väter waren sich einig: ein solches Turnier über 4 Tage, mit gemeinsamer Übernachtung, gemeinsames Essen und das alles ohne auch nur einen Streit, hat der Mannschaft unheimlich viel gebracht. Waren sie zu Beginn der Saison noch ein zusammengewürfelter "Haufen", so sind sie heute eine Einheit die zusammenhält, kämpft, gewinnt und auch verlieren kann. Und die Fahrt hat allen Beteiligten unglaublich Spaß gemacht!

Ein Dank an dieser Stelle an die drei Trainer, die helfenden Eltern und der Organisation des Turniers.

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